Multimodalität

Der Begriff Multimdodalität steht für die Verwendung verschiedener Sinneskanäle beim Transport von Informationen.

Der Begriff wurde von dem Lernforscher Weidenmann zur Konkretisierung des Begriffs Multimedia herausgearbeitet.

Die Modalität von Informationen kann einen signifikanten Einfluss auf Gedächtnisleistungen. Unter welchen Bedingungen multimodale Informationen Lernleistungen verbessern, ist Gegenstand intensiver Forschungen und Kontroversen.

Größere Einigkeit besteht darin, das das menschliche Gehirn Informationen in Bereichen speichert, die mit verschiedenen Sinnesorgangen assoziiert sind und die jeweiligen Bereiche kompensatorisch und synergetisch zusammenwirken können.

Multimodalität ist Ausgangspunkt von Gedächtnismodellen, die im Bereich der Kognitionspsychologie vertreten werden.

Quellen:

WEIDENMANN, Bernd (1995c): „Abbilder in Multimedia-Anwendungen“. In: Information und Lernen mit Multimedia. Issing, Ludwig J. und Klimsa, Paul (Hrsg.). Weinheim: Psychologie-Verl.-Union. 107-121.